Eine Sage

Unweit vor dem schönen alten Bauernhof befinden sich die "Drei Berge". In diesem wohnen seit Urzeiten Zwerge. Wie nun ein Bauer an einem der Berge pflügt, so tritt da ein kleines Männchen vor ihm hin, vertritt ihm den Weg und fragt, ob er nicht in dem Berg mitkommen wolle. Es sollte auch nicht sein Schaden sein. Der Bauer ließ auch gleich Pflug und Ochsen stehen und ging mit.

Am Berg sah er eine offene Höhle, aus der ein langer Gang weiter in den Berg führte. Da bekam es der Bauer mit der Angst zu tun und lief schleunigst davon. Wäre er hinein gegangen, dann hätte er wohl sein Lebtag lang Geld genug gehabt.

Oft entstehen solche Sagen, nachdem schon vor Jahrhunderten Bauern beim Pflügen vorgeschichtliche Gräber fanden, zum Beispiel Urnengräber.

Man stellte sich vor, dass die dar innen bestatteten Menschen sehr klein gewesen sein müssten. Dagegen flößten ihnen die aus gewaltigen Feldsteinen errichteten steinzeitlichen Gräber Achtung ein, so dass man dachte, nur Riesen, also Hünen, hätten solche Grabmonumente errichten können.

Tatsächlich wurde unweit der "Drei Berge" ein Skelettgrab eines germanischen Mannes aus der Völkerwanderung entdeckt.