Der Ort und seine Lage

Vier Kilometer vom Amtssitz in Gramzow entfernt befindet sich der Ortsteil Lützlow. Das Dorf hat 399 Einwohner und eine Gesamtfläche von rund 1.870 ha. Das Dorfbild ist geprägt von dem Anger, dessen Mittelpunkt eine Feldsteinkirche bildet.



Natur

Grüne Wiesen, die von Gräben unterbrochen werden, am Wegesrand Pappeln, Holunder, Hagebutten und wilder Hopfen. Diese wunderschöne Naturlandschaft inmitten der Uckermark kann der Besucher auf dem Weg nach Lützlow genießen.Durch den Ort verlaufen die Radwege: Museums-Radtour und Gutsherren-Radtour. Nordwestlich von Lützlow liegt der Lützlower See mit einer Badestelle.




Geschichte

Der Ort Lützlow, Ortsteil der Gemeinde Gramzow, wurde 1240 als "villa Ludzlau" erstmals urkundlich erwähnt. Das Gebiet um Lützlow war schon in der Steinzeit besiedelt und vor der Kolonisation von Slawen bewohnt. Nahe vom Ort befindet sich ein Hünengrab. Bis 1468 gehörte das Angerdorf Lützlow zum Schloss Löcknitz. Der Ort gehörte auch zum Besitz des Klosters Gramzow und nach der Klosterauflösung zum Amt Gramzow. Dann war der Ort zum Teil oder völlig im Besitz der v. Arnim. Im 30-jährigen Krieg wurde Lützlow fast völlig zerstört. Nachdem 1628 durch Pest fast alle Bewohner starben, wurde der Ort wüst. Erst 1648 wurde ein Teil der Höfe in Lützlow wiederbesiedelt. Im Ort gab es ein großes Rittergut sowie ein weiteres Gut. Zum Ortsteil Lützlow gehört auch der nordöstlich gelegene Wohnplatz Randowhöhe.

Mit dem Bau der Kleinbahn zwischen Damme, Gramzow und Schönermark im Jahr 1905 wurde auch in Lützlow ein Haltepunkt eingerichtet. Der Eisenbahnverkehr auf der Strecke wurde im Mai 1995 eingestellt. Der Teilbereich Gramzow-Lützlow ist vom Brandenburgisches Museum für Klein- und Privatbahnen als Draisinenstrecke eingerichtet.