Zur Lage
Mitten in der Uckermark liegt Lützlow als ein
Ortsteil der Gemeinde Gramzow. Umrahmt von grünen Wiesen, Pappeln am
Wegesrand, Holunder, Hagebutten und wildem Hopfen. Im Osten von Lützlow
fällt die Landschaft in einem alten Urstromtal ab, dem Randowbruch.
Zur Geschichte
Ludzlau, erstmals 1240 urkundlich erwähnt.
In der deutschen Kolonialzeit wurde. wohl an der Stelle einer ursprünglichen Slawensiedlung, das deutsche Dorf in Form eines breiten Angerdorfes geschaffen.
In einer nur in deutscher Übersetzung des 16. Jahrhunderts vorliegenden Urkunde des Klosters Gramzow von 1288 wird den Bürgern des Städtchens das Gehölz an der Randow "nach Lutzlow werts" vereignet.
"Lutsleven" oder auch " Lutzelow" genannt, war zwischen 1354 bis 1468 pommerisch und wurde von den Stegelitz bewirtschaftet. Diese traten ein Teil des Dorfes 1460 an das Kloster Gramzow ab. Der übrige Teil wechselte an die von Arnim aus Zichow. In der Folgezeit kam es zu anhaltenden Streitigkeiten zwischen den von Arnim und dem Kloster, die auch 1591 zwischen dem Amt Gramzow und den Arnims nicht vollständig beigelegt werden konnten. Die Teilung blieb bestehen.
Während des 30 - jährigen Krieges verödete das Dorf fast vollständig. Von 1628 bis 1656 war nicht einmal ein Pfarrer im Orte. Das Amt Gramzow besetzte ihren Teil der Höfe wieder bis 1687. Langsam stieg die Anzahl der Dorfbevölkerung wieder.
Um die Mitte des 18. Jahrhunderts waren es 419, dann um 1861 mittlerweile 453 und zu Beginn des 20 Jahrhunderts waren es um die 700 Einwohner.
Die Kirche
Die Kirche ist ein Granitbau von tüchtiger Arbeit des Maurerhandwerks mit Betonung der Fugen durch weiß aufgezogene Linien. Sie besteht aus einem Schiff von drei Achsen Länge, einem besonders breiten Turm von stattlicher Höhe, und einem eingezogenen Chor.